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Die Max-Schaldach-Stiftung

Förderung der interdisziplinären Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses

Prof. Dr. Max Schaldach gründete die gleichnamige Stiftung im Jahr 2000.

Der Hintergrund: Max Schaldach war bereits als Student der Physik in den 1960er Jahren Mitglied eines Wissenschaftler-Teams, das ein besonders anspruchsvolles Projekt vor allem durch interdisziplinäre Kooperation zum Erfolg führte. Er entwickelte gemeinsam mit einem Mediziner und einem Studenten der Elektrotechnik den ersten deutschen Herzschrittmacher, ein Implantat, das den Importen seiner Zeit weit überlegen war.

Diese Erfahrung prägte die Arbeit Max Schaldachs viele Jahre – sowohl im akademischen Bereich als auch in seinem unternehmerischen Wirken. Sie führte schließlich auch zur Idee der Gründung der Stiftung, die wissenschaftlichen Nachwuchs und Studenten bei der interdisziplinären Forschung unterstützen soll. Im Zentrum der Arbeit dieser unabhängigen Non-Profit-Organisation steht die Förderung einer interfakultativen Herz- und Kreislaufforschung. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit von Medizinern sowie Natur- und Ingenieurwissenschaftlern gefördert werden, um ein globales Wissensnetzwerk zu bilden und einen aktiven Austausch innerhalb dessen zu unterstützen.

Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die gewonnenen Erkenntnisse die wissenschaftliche Grundlage für innovative Therapielösungen und Diagnoseverfahren zum Wohle des Menschen darstellen. Auch die Erschließung von noch nicht etablierten Gebieten wird durch die Max-Schaldach-Stiftung angestrebt.

Dem akademischen Nachwuchs misst die Stiftung hierbei eine besondere Rolle zu. Für dessen Förderung hat Prof. Dr. Max Schaldach im Jahr 2000 den Ohm-Preis ins Leben gerufen.

2001 verstarb Max Schaldach bei einem Unfall. Die Stiftung bewahrt neben ihrem ursprünglichen Auftrag nun auch das Gedenken an diesen hervorragenden Wissenschaftler.